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    Veröffentlicht am 14. September 2021 | von Harald Morsch

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    IMAD – Internationale Musiktage am Dom

    Vom 17. bis zum 21. September 2021 schürt die Paderborner Dommusik mit einem „Zwischenstopp“ die Vorfreude auf die große Premiere von IMAD – Internationale Musiktage am Dom im nächsten Jahr. Den Auftakt zu dem verlängerten Konzertwochenende bildet am Freitag um 19.30 Uhr ein Konzert mit einer eigens für Soli, Kammerchor und Klavierquintett umgearbeiteten Fassung von Beethovens Messe in C-Dur. Markus Gotthardt, Pianist und langjähriger Mitarbeiter der Dommusik, erstellte diese Fassung im Jahr 2020. Die Idee kam Thomas Berning und ihm mit Blick auf die zahlreichen ehedem sehr populären Bearbeitungen Beethoven’scher Sinfonien schon zu dessen Lebzeiten für kleine Kammerbesetzungen. Ergänzt wird das Programm durch Streichquartett-Sätze Beethovens, die zwischen den Messsätzen eingeschoben werden. Am Samstagabend laden die Paderborner Dommusik, das City Management und die Werbegemeinschaft Paderborn gemeinsam zur Langen Nacht der Kirchen. Einen ganzen langen Abend erhellen Kirchenkonzerte die Paderborner Nacht. Vokalensembles aus den Chören der Dommusik, Organisten und weitere Künstlerinnen und Künstler spielen und singen kurze Konzerte in den festlich beleuchteten Kirchenräumen der Innenstadt. Das komplette Programm startet um 19 Uhr an der Franziskanerkirche und bietet danach die Möglichkeit zum Wandeln von Konzert zu Konzert. Der Abend gipfelt in einem Gastspiel des gefeierten jungen Vokalensembles Sjaella im Hohen Dom. Die Damen aus Leipzig gehören zu den größten kirchenmusikalischen Neuentdeckungen der letzten Jahre. Am Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr reist der renommierte Deutsche Kammerchor zu einem Konzert in der Kaiserpfalz an. Mit dem Konzert „Haschiwenu – Bringe uns zurück“ führt uns das weltberühmte Ensemble in die Welt des synagogalen Chorgesanges des 19. Jahrhunderts mit Werken von Louis Lewandowski, Albert Kellermann, Israel Meier Japhet, Max Löwenstamm, Emanuel Kirschner und anderen. Der Chor nimmt das Publikum mit auf eine musikalische und geographische Reise durch das jüdische Festtagsjahr, unterstützt von den Kantoren Assad Levitin und Amnon Seelig. Der weltweit gefeierte Organist, Komponist und Improvisator David Briggs erhält für seine Transkriptionen großer sinfonischer Werke von Anton Bruckner und Gustav Mahler weltweite Konzerteinladungen. Er spielt zum Abschluss am 21.09.21 um 19.30 Uhr im Hohen Dom Orgelwerke von Franz Schmidt, Cesar Franck, Louis Vierne, Maurice Ravel und David Briggs.
    Weitere Informationen finden sich auf www.imad-festival.de




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