Im Museum heißt es oft: „Bitte nicht berühren“. Man schaut, liest, denkt nach und die ausgestellten Dinge bleiben auf Abstand. Dabei steckt in ihnen so viel mehr, was mit den Augen allein nicht erfahrbar ist. Sie können sich glatt oder rau anfühlen, schwer oder leicht sein, warm oder kühl.
In der Ausstellung „Alles ist so flauschig“ darf genauer hingeschaut und manchmal auch angefasst werden. Denn hier geht es um Material: also um das, woraus Dinge in einem Museum gemacht sind. Holz, Leder, Fotografie, Gewebe, Papier oder Kunststoff – insgesamt 27 Materialien und jedes davon hat seine besonderen Eigenschaften und erzählt auf seine Weise eine Geschichte.
Es gibt zwei Wege durch die Ausstellung: Auf dem Expert*innen-Pfad kann anhand von Objekten und Texten zu 14 ausgewählten Materialien umfangreiches Wissen angeeignet werden, was weit über das, was sichtbar ist, hinausgeht. Auf dem Entdecker*innen-Pfad werden die Besuchenden selbst aktiv. Unterstützt durch einfachere Begleittexte, können sie fühlen, vergleichen, ausprobieren. Am schönsten ist es, beides miteinander zu verbinden.
Geöffnet ist die Ausstellung dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Beim Eintritt gilt das Prinzip „Pay what you want“.
(Bild: Linda-J. Knop, IDENTITY. Double Feature, 2013, Fuchspelz, Etikett, Garderobe, variable Größe; © Linda-J. Knop/VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
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